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Zehn Jahre nach der Fukushima-Atomkatastrophe (11.3.)

ÖDP Oberallgäu schreibt an MdL Kreuzer: „CSU bei der Windkraft doppelt gescheitert!“

ÖDP-Kreisvorsitzender Michael Hofer und Bundestagskandidat Franz Josef Natterer-Babych wollen zum zehnten Jahrestag der Fukushima-Atomkatastrophe wissen, wie die Umstellung der Energieversorgung realisiert werden soll, wenn es nur bei Ankündigungen bleibt". Zehn Jahre nach der Atom-Katastrophe sei "zum zweiten Mal ein von der CSU versprochener Windkraftausbau in Bayern gescheitert", schreiben die beiden Kemptener Stadträte in einem offenen Brief an den Kemptener Landtags-Abgeordneten Thomas Kreuzer.

"Nach dem Super-GAU in Japan versprach Markus Söder als damaliger Umweltminister 1500 zusätzliche Windkraftanlagen im Freistaat. Daraus wurde bekanntlich nichts. Bis heute gibt es landesweit insgesamt erst rund 1200, dafür aber die 10-H-Abstandsregelung, die die Windkraft in die Knie zwingt", kritisiert der ÖDP-Kreisvorsitzende Michael Hofer.

Auch die Ankündigung vom Sommer 2019, in den nächsten zwei bis drei Jahren 100 Windkraftanlagen in den bayerischen Staatswäldern aufzustellen, "harrt nach wie vor ihrer Realisierung". Und schließlich sei auch aus der im letzten Jahr von der CSU für 2021 angekündigten Solarpflicht für neue Gewerbebauten bis heute nichts geworden. "Wie soll die nach der Fukushima-Katastrophe versprochene Energiewende gelingen, wenn es nur bei Ankündigungen bleibt", fragt Bundestagskandidat Franz Josef Natterer-Babych.

Der Studienrat an der Kemptener Technikerschule appelliert an den CSU-Abgeordneten, "aus Corona die richtigen Schlussfolgerungen für die Energieversorgung zu ziehen: nämlich, dass es sinnvoll ist, in Systeme einzugreifen, bevor die Folgen außer Kontrolle geraten. "Alle Hindernisse für den Ausbau der erneuerbaren Energien müssen sofort weggeräumt werden", fordert die ÖDP von Kreuzer.