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Nicolai Fedorowitsch Kuppa, ehemaliger Leiter eines Teams von Liquidatoren in Fukuschima, in Kempten

Auf Einladung der ÖDP Kempten spricht Nicolai Fedorowitsch in Kempten

Es sprechen:

Nicolai Fedorowitsch Kuppa, ehemaliger Leiter eines Teams von Liquidatoren aus/Kiew/UA,
sowie

zwei Frauen aus Fukuschima/ Japan.


Schirmherr: Oberbürgermeister Dr. Netzer (Kempten)


Moderator: Stv. Landrat und Bürgermeister Klotz (Haldenwang)


Ort: Soldatenheim Kempten, Prälat-Götz-Straße
Beginn: 19:00


Nikolaj Fedorowitsch Kuppa


Rentner des Innenministeriums,
Direktor der Dnepropetrowsker Zweigstelle der Aktiengesellschaft „Ukrainische Versicherungsgesellschaft für Brandschutz“


Geburtsdatum: 30.12.1936


Geburtsort: Dnepropetrowsk


Bildung: Höhere, Kiewer Hochschule des Innenministeriums der UdSSR, Fakultät für Rechtswesen

 



Oberstleutnant Nikolaj Fedorowitsch Kuppa hat den Dienst der inneren Angelegenheiten im Zeitraum vom 1955 bis 1989 in Dnepropetrowsker und Kiewer Gebiet geleistet. Für Brandlöscharbeiten am Dneptopetrowsker Reifenwerk, Krivorozhsker Kokerei, Bilozerkowsker Reifenwerk und Tschernobyl Atomkraftwerk ist er dreifach mit der Medaille „Für Tapferkeit beim Brand“ ausgezeichnet. Am 26. April 1986 hat Herr Kuppa als Leiter der Feuerwehrwache im Gebiet Kiew und als amtierender Gruppenleiter der operativen Brandschutzabteilung die Situation im AKW Tschernobyl richtig erkannt und getätigt. In den ersten Minuten beschloss er alle Untereinheiten der Stadt Kiew, der Kiewer und Nachbargebiete für Löscharbeiten zu mobilisieren, traf den Entschluss, die Miliz-, Militäreinheiten und andere Organisationen sofort am Unfallort aufzustellen. Um 4:05 Morgens hat er die Leitung einer Gruppe übernommen, die den Reaktor in hochradioaktiver Umgebung gekühlt hat. Er selbst hat mehrmals eine Erkundung der Strahlungsbelastung, Brandgefahr und Notfälle gemacht. Herr Kuppa nahm an den Evakuierungsmaßnahmen in Pripjat´ teil. In den Jahren 1986-1989 hat er weitere Leiter der Feierwehreinheiten und Feuerwehrmänner geübt, die in Tschernobyl Dienst haben müssten. Außerdem hat Herr Kuppa die Konservierungsarbeiten der Werkanlagen in Pripjat´ und die Brandschutzarbeiten der umgebenden Wälder und Baugebiete geleitet und durchgeführt. Radioaktive Dosis, die Herr Kuppa bekam, betrug 165,4 REM (entspricht 1654 mSv). 

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