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Integrierter Gesamtverkehrsplan

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Netzer

 

Viele Autofahrer nutzen Straßen durch die Stadt als Abkürzungsverkehr. Dies trifft ganz besonders auf die West-Ost / West-Ost Verbindung und die Süd-Nord /Nord-Süd Verbindung zu.

Ich beantrage dass im Rahmen der Untersuchungen / Erstellung des Integrierten Gesamtverkehrsplanes geprüft wird welche Auswirkungen es hätte wenn in den folgenden Straßen die Fahrgeschwindigkeit auf Tempo 30 reduziert werden würde:

• Lindauer Straße ab der Kreuzung mit dem Adenauerring, Beethovenstraße, Freudenberg und Burgstraße bis zur Illerbrücke,

• Immenstädter Straße, Salzstraße und Memminger Straße bis zur Kreuzung mit dem Adenauerring.

 

Ferner beantrage ich, dass im Rahmen dieser Untersuchungen geprüft wird, ob es nicht sinnvoll ist das vorhandene Parkleitsystem zu modifizieren. Ich verweise hierzu auf meinen Antrag vom 25.10.2008, welchen Sie mit Schreiben vom 11.12.2008 abgelehnt hatten.

 

Hier ein Auszug aus meinem damaligen Antrag:

„Der Besucher / Tourist, welcher mit einem Fahrzeug nach Kempten kommt, möchte sich schnell und einfach orientieren und zurechtfinden, gerade auch was das Parkangebot anbelangt. In der Stadt ist ein Parkleitsystem vorhanden, welches aber aus meiner Beobachtung noch ausbaufähig wäre. Das Parkleitsystem sollte so ausgebaut werden, dass die Fahrzeugführer auch ohne Streckenkenntnis kontinuierlich bis zum Parkziel geführt werden.

Bereits an den Einfallstraßen sollte daher auf großen Ankündigungstafeln auf das gesamte Parkraumangebot leicht verständlich aufmerksam gemacht werden. Hierzu könnte der einzurichtende „Informationspunkt Touristeninformation“ genutzt werden.

Ich könnte mir vorstellen, dass ein entsprechender Hinweis auf Parkmöglichkeiten bereits an den Einfallstraßen der Stadt zu einem noch positiveren Bild beitragen könnte.

 

Behilflich könnten dazu Tafeln sein, welche die Innenstadt schematisch mit ihren Touristenattraktionen darstellen sowie die Einteilung in Parkquartiere und die in deren unmittelbarer Nähe liegenden Parkmöglichkeiten. Die Einteilung in Parquartiere erscheint sinnvoll, weil damit Zielhäufungen vermieden werden. Es sollten nicht zu viele Parkquartiere eingeteilt werden (3-4) Die Parkquartiere sollten mit den „ortsüblichen „ Benennungen angezeigt werden. Z.B. Altstadt, Basilika und Residenz, Nördl. Innenstadt.

Die zusammenfassenden Bereichsangaben werden von den Einfahrquerschnitten in das System bis zum Erreichen des Parkbereiches und als Zielführung zu weiteren Bereichen verwendet (Bereichswegweisung). Innerhalb eines Bereiches werden die an der Route liegende Einzelziele angezeigt (Parkhauswegweisung).

Die Parkquartiere könnten farblich unterschiedlich dargestellt werden. Diese Farben sollten sich dann wiederum auf den entsprechenden Wegweisern zu den Parkquartieren bzw zu den Parkhäusern wieder finden.

 

So könnte der Besucher / Tourist frühzeitig erkennen, wenn er beispielsweise zum Forum Allgäu will wie er da am Besten hinfährt und wo das dazugehörende Parkhaus sich befindet, oder aber zum Hildegardisplatz mit Basilika, Residenz und Kornhaus, Park Cambodonum,

Sankt Mang Kirche, Allgäuhalle oder Rathausplatz usw.

 

Als Muster hatte ich Ihnen das Parkleitsystem von Paderborn beigefügt.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Helmut Hitscherich

 

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