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ÖDP/UB in Kempten und Oberallgäu ziehen an einem Strang

Sowohl im Kreis als auch in der Stadt stehen die Zeichen auf neues politisches Denken und Handeln. Die ÖDP/UB erscheint nicht mehr nur als belächelte politische Avantgarde, sondern unsere Forderungen finden hoffentlich endlich Umsetzung in konkreten Beschlüssen und Handlungen. Wir bieten allen Akteuren in Stadt und Land unsere Hand zur Zusammenarbeit in diesen turbulenten Corona Zeiten an! „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse“, an uns soll die Verwirklichung dieser konkreten Utopie nicht scheitern.

Am Wochenende trafen sich die alten und neuen UB/ÖDP Mitglieder des Stadtrates und des Kreistages und besprachen die gemeinsamen politischen Ziele für die nächste Zeit; drei wurden als besonders wichtig angesehen:

1) Die Befürchtung, dass der Tagesausflugsverkehr mit seinem großen Parkplatzbedarf das Bild einer heilen Kulturlandschaft nachhaltig schädigt, bewahrheitete sich nach der Aufhebung der Corona Beschränkungen leider aufs Schlimmste! Kreisrat Peter Nessler betonte, hier könnten höhere Parkplatzgebühren lenkend wirken; diese sollten doppelt so hoch sein wie das entsprechende ÖPNV Ticket um deren Attraktivität zu steigern. "Ganz wichtig ist mir, dass die Region ein Naherholungsgebiet bleibt aber nicht zum Großraumparkplatz und Freizeitpark verkommt. Die Allgäuer müssen sich eine Allgäu Walser Card zulegen, die verbilligt das Parken deutlich!" Stadtrat Michael Hofer lobte die diesjährige Sommeraktion der Allgäuer Zeitung. <Mit Bus und Bahn in die Berge>. "Genau so was brauchen wir, um die Vorzüge der Öffis zu zeigen, wo nämlich der Anreise- und Abfahrtspunkt ganz weit auseinander liegen kann."

2) Zusammen mit seinem wiedergewählte Kollegen Peter Nessler forderte der neue Kreisrat Benedikt Berger den Erhalt der familiengeführten Landwirtschaft. "Wir Bauern sind die, die durch ihre traditionelle Wirtschaftsweise den Markenkern des Allgäuer Tourismus pflegen, nämlich unsere Kulturlandschaft!" und Bergbauer Nessler fuhr fort: "Wir sollten alle Maßnahmen fördern, die die kleinbäuerliche Landwirtschaft in der Region unterstützen, darunter Direktvermarkter, die Ökomodellregion und alle Projekt-Visionen, die Zukunft ermöglichen."

3) Die Kemptener Stadträte Franz Josef Natterer-Babych und Michael Hofer betonten, die Coronazeit habe die Akzeptanz unserer Demokratie erschüttert. "Unsere heutige Jugend will sich nicht mehr langfristig in Vereinen und Parteien binden, aber es braucht die Einübung in demokratische Verhaltensweisen. Nach wie vor fordern wir deshalb ein Jugendparlament," so Michael Hofer und sein neuer Parteikollege Natterer-Babych ergänzte: "Das JuPa muss das primäre Sprachrohr der Jugendlichen werden. In dem Alter sind alle online unterwegs, also muss online gewählt und per Video teilgenommen werden können. Natürlich wird es eine große Fluktuation geben, die Mandatszeit muss deshalb kürzer als beim "normalen" Kreis- oder Stadtrat sein."

Von links: Kreisrat UB Peter Nessler, Stadtrat ÖDP Michael Hofer, Kreisrat UB Benedikt Berger und Stadtrat ÖDP Franz-Josef Natterer Babych


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