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MdEP Prof. Dr. Dr. habil. Klaus Buchner beim Neujahrsempfang des Kreisverbandes Oberallgäu der ÖDP am 18.1.2020 in Kempten

Soviel Besuch hatten wir noch nie! Beim Neujahrs-Stehempfang kamen ca. 60 Personen, und die mussten in des Nebensaal des Pfarrheims St. Anton ausweichen, weil der Hauptsaal für den gleich anschließenden Mobilfunkvortrag unseres Europa- Abgeordneten Prof. Dr. Buchner mit 300 Sitzen bestuhlt werden musste. Letztendlich waren auch das noch zu wenig Sitze! Aber zuerst zur Kommunalpolitik:

Kreisvorsitzender Michael Hofer berichtete nach der Begrüßung von der überwältigenden Resonanz des "Bienenschutz" Volksbegehrens im abgelaufenen Jahr und bedankte sich beim anwesenden Grünen OB Kandidaten für die rege Unterstützung seitens seiner Partei. Er übergab das Wort an den Hausherrn (Kirchenpfleger St. Anton) und zugleich UB Mitstadtrat Helmut Hitscherich und bedankte sich für die großzügige Bereitstellung von Speis und Trank an diesem Abend. Hitscherich nahm die verworrene Verkehrspolitik der augenblicklichen Stadtratsmehrheit aufs Korn, strich die Urheberschaft der UB/ÖDP bzgl. des Kemptener Mobilitätskonzeptes heraus, sowie die Unterlaufung dieses Konzeptes durch die Propagierung einer Stadtseilbahn durch die Schwarzen Mehrheit. Dann ging der Stab weiter an Franz Josef Natterer-Babych, OB Kandidaten der UB/ÖDP für die Stadtratswahl 2020 in Kempten. Der 44 Jahre junge Studienrat an der Technikerschule setzte seine Schwerpunkte bei der harmonischen Stadtbildprägung und seinen Vorstellungen über die weitere Förderung des Ehrenamtes. Kurioses am Rande: Da der anschließende Info-Abend zur 5G Problematik ebenfalls von einem Franz Josef (Krumsiek) organisiert worden war, und Natterer-Babych bis vor kurzem Mitglied bei der CSU war, machte bei den Zuhörern schnell das Wort von der "Franz Josef Partei" die Runde.

Anschließend sprach der Hauptredner dieses Abends, Professor Buchner, der im Europaparlament u.a. Berichterstatter für die Wirtschaftsbeziehungen zum Iran ist, über die Verstrickungen der deutschen und europäischen Großindustrie bei der Zuspitzung der Irankrise. Schon vorher hatte er der örtlichen Zeitung ein ausführliches Interview zu diesem Thema gegeben. Den finanziellen Aspekt der forcierten Digitalisierung riss er kurz an und verwies bzgl. der Gefahren der Mobilfunkstrahlen auf seinen im Anschluss stattfindenden Vortrag im großen Saal.

Ein Höhepunkt des Abends war die wohlvorbereitete Rede des ÖDP/UB Kandidaten für das Amt des Landrates im Oberallgäu, Hubert Müller. Er interpretierte seine politischen Leitlinien anhand eines alten irischen Reisesegens, wobei ihm v.a. der Schutz der uns anvertrauten Schöpfung, aktuell der Bewahrung des Grüntens vor Übererschließung, ein Anliegen war. Stichwort "Overtourism": Michael Hofer stellte zum Schluss seinen Namensvetter und ÖDP Stellvertreter, Kreisrat Michael Finger als den Provokateur vor, dessen Forderung nach einem 100€ Tagesparktickets im hinteren Illertal Deutschland weit auf die Überlastung der touristischen Brennpunkte aufmerksam gemacht hatte und unterstrich die Unterstützung der UB/ÖDP bei der Forderung nach einem 100€ ÖPNV-Tickets gemeinsam mit dem Oberallgäu auch in der Stadt Kempten.

Siehe dazu auch den Bericht im Kreisboten!

 

 

Franz Josef Natterer-Babych, Prof. Dr. Klaus Buchner, Hubert Müller und Michael Hofer

Fotos: ÖDP Oberallgäu


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