Mobilfunk

Wir, die Stadträte UB/ÖDP. stehen zu den Aussagen des Freiburger Appells aus dem Jahre 2002. Daher haben wir uns in Sitzungen des Stadtrates bezüglich Mobilfunk für das Vorsorgeprinzip und erhebliche Absenkung der Grenzwerte der 26. Bundesimmissionsschutzverordnung auf den Salzburger Wert eingesetzt, allerdings ohne Erfolg. Die Einlassungen finden Sie weiter unten. Wir werden dieses Ziel auch weiterhin verfolgen. „Die Begründung und Forderungen der Ärzte zum aktuellen Internationalen Ärzteappell aus dem Jahre 2012 finden Sie unter: www.freiburger-appell-2012.info

Vor 10 Jahren wandten sich Ärzte aus Sorge um die Gesundheit ihrer Mitmenschen mit dem Freiburger Appell an ihre Kolleginnen und Kollegen, die Öffentlichkeit und die Verantwortlichen in Gesundheitswesen und Politik. Ihr Appell, der eindringlich vor den Gefahren der Funkstrahlung warnte, wurde in viele Sprachen übersetzt und von über 1000 Ärzten und weltweit über 36.000 Unterzeichnern unterstützt. In den Jahren seither haben sich die Hinweise auf gravierende Risiken weltweit vervielfacht und verdichtet. In räumlicher und zeitlicher Nähe zu den Funkbelastungen vor allem durch intensive Handynutzung, DECT-Telefone, W-Lan und nahe Sendeantennen beobachten wir Ärzte eine deutliche Zunahme von Symptomen wie Ein- und Durchschlafstörungen, chronische Erschöpfung, Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Tinnitus, Blutdruckentgleisungen und Arrhythmien, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Lern- und Verhaltensstörungen, bei Kindern ein immer häufigeres Auftreten von ADHS. Zahlreiche Studien unabhängiger Wissenschaftler haben viele der ärztlichen Beobachtungen inzwischen bestätigt.

Im Gefolge des Freiburger Appells haben zwölf weitere Ärzteappelle auf die beunruhigende Entwicklung reagiert und überfällige Maßnahmen der Vorsorge gefordert – bisher vergebens. Ihre Unterzeichner konnten sich dabei auf eine Berufsordnung stützen, die vom Arzt verlangt, an der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen im Hinblick auf ihre Bedeutung für die Gesundheit der Menschen mitzuwirken. Das hat auch die Verfasser dieses Internationalen Ärzteappells geleitet, mit dem wir uns heute an Sie wenden: Wir freuen uns, wenn Sie den Internationalen Appell unterzeichnen und andere Mitbürgern und Kollegen/-innen auf ihn, wie auf unser Informationsangebot hinweisen.

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